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Zugang und Tragen

Umzug ohne Lift: Zugänge richtig vorbereiten

Bei einem Umzug ohne Lift zählt mehr als die Stockwerkzahl. Treppenbreite, Kurven, Podeste, der Weg zum Fahrzeug und die Möbelmasse bestimmen den tatsächlichen Transportweg. Einige Messungen und Fotos im Voraus machen Schwierigkeiten sichtbar, bevor der Umzug beginnt.

Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie den Zugang genau beschreiben und Gemeinschaftsflächen vorbereiten. Er ersetzt keine Beurteilung schwerer Gegenstände oder einer Hebelösung. Bleibt ein Durchgang fraglich, sollte er gemeldet und nicht durch einen improvisierten Versuch geprüft werden.

Das brauchen Sie

  • Massband und Telefon für Fotos des ganzen Weges
  • Liste und Masse der sperrigen Möbel
  • Einen einfachen Plan von Ausgangs- und Zieladresse
  • Geeigneten, rutschfest befestigten Bodenschutz
  • Etiketten mit dem jeweiligen Zielraum

01Jeden Meter bis zum Fahrzeug prüfen

Beginnen Sie im Raum, in dem das Möbel steht, und folgen Sie seinem ganzen Weg bis zur Strasse. Messen Sie Türen, Korridor, Podeste und die engsten Stellen. Notieren Sie im Treppenhaus die nutzbare Breite, die Höhe über den Stufen und den Platz zum Drehen. Wiederholen Sie die Prüfung an der Zieladresse.

Fotografieren Sie den Weg in Tragerichtung. Eine sichtbare Messung kann Grössenverhältnisse klären. Eine Aufnahme des Gebäudes von der Strasse zeigt keine enge Kurve zwischen zwei Treppenläufen. Erfassen Sie auch Aussenstufen, Gefälle, Hofdurchgänge und Türen, die nicht offen bleiben.

Messen Sie ausserdem die Tragdistanz. In Biel kann ein Eingang tief in einem Innenhof mehr Zeit beanspruchen als die Fahrt zwischen zwei nahen Adressen. Beschreiben Sie, wo ein Fahrzeug tatsächlich halten könnte, ohne die Verfügbarkeit des Platzes vorauszusetzen.

02Möbel und Durchgänge vor der Demontage vergleichen

Erfassen Sie Höhe, Breite und Tiefe von Sofa, Schrank, Tisch und grossen Geräten. Griffe, Füsse, Armlehnen und andere vorstehende Teile gehören zum Mass. Vergleichen Sie diese Werte mit der engsten Stelle und berücksichtigen Sie den Platz, der zum Kippen oder Drehen nötig ist.

Prüfen Sie in der Anleitung, ob Füsse, Türen, Tablare oder Module entfernt werden können. Fotografieren Sie den Aufbau, bevor Sie beginnen, beschriften Sie Teile und bewahren Sie Schrauben pro Möbel in einem Beutel auf. Zerlegen Sie keine Konstruktion, deren System unbekannt ist oder instabil wirkt.

Passt das Möbel weiterhin nicht, senden Sie Masse und Fotos mit der Anfrage. Planen Sie keinen Transport über Fenster, Fassade oder Geländer, bevor eine geeignete Lösung für genau diesen Ort beurteilt wurde.

03Gemeinschaftsflächen frei und sicher vorbereiten

Räumen Sie Eingang, Podeste und den Weg zur Wohnung frei. Klären Sie bei Bedarf mit Verwaltung, Hauswartung oder den betroffenen Personen die Nutzung gemeinsamer Zugänge. Informieren Sie Nachbarn über vorübergehend häufigere Durchgänge, ohne Fluchtwege oder Brandschutztüren zu blockieren.

Bodenschutz muss sauber, rutschfest und flach befestigt sein. Eine lose Decke auf einer Stufe wird selbst zur Gefahr. Schützen Sie exponierte Ecken nur so, dass der nutzbare Weg nicht stark verengt wird, und stellen Sie eine durchgehende Beleuchtung sicher.

Kinder, Tiere und persönliche Dinge gehören ausserhalb des Arbeitsbereichs. Bestimmen Sie eine Person, die Türen öffnet und am Ziel die Räume zuweist. Zu viele Personen in einem schmalen Treppenhaus behindern den Ablauf.

04Handhabung an Gewicht und Form anpassen

Ein schwerer Gegenstand wird nicht einfach, nur weil er geometrisch durch die Treppe passt. Gewicht, sichere Griffstellen, Schwerpunkt und eine mögliche Abstellfläche auf dem Podest sind ebenso wichtig. Melden Sie Steinplatten, Truhen, grosse Pflanzen, Geräte und Möbel mit unbekanntem Gewicht.

Tragen Sie grosse Möbel nicht allein und verwenden Sie Griffe, Schubladen oder Armlehnen nur als Hebepunkt, wenn sie dafür vorgesehen sind. Geschlossene Schuhe und freie Hände sind grundlegende Voraussetzungen. Tragegurte und andere Hilfen müssen passend eingesetzt werden; sie ersetzen keine Beurteilung des Weges.

Legen Sie vor dem Termin fest, was demontiert, geschützt oder separat behandelt werden soll. Erst mit diesen Angaben lassen sich Material und Personalbedarf sinnvoll besprechen.

05Den Ablauf am Umzugstag ordnen

Gruppieren Sie Kartons nach Zonen, ohne Podeste zuzustellen. Schwierige Objekte gehören in die Besprechung zu Beginn und nicht hinter einen Stapel Schachteln. Schlüssel, Dokumente und persönliche Sachen bleiben in einem klar vom Transport ausgeschlossenen Bereich.

Verwenden Sie am Ziel sichtbare Raumnamen, die mit den Etiketten übereinstimmen. Eine Person an einem sicheren Standort kann die Richtung weisen, ohne im Treppenhaus zu stehen. Schwere Möbel sollten möglichst direkt am vorgesehenen Platz stehen, damit kein zweites Tragen nötig wird.

Kontrollieren Sie nach dem Transport die Gemeinschaftsflächen, entfernen Sie Schutzmaterial und sammeln Sie Kleinteile ein. Prüfen Sie Möbel vor der Montage und bewahren Sie Schraubenbeutel auf, bis alles vollständig aufgebaut ist.

  • Wege an beiden Adressen gemessen und fotografiert.
  • Schwierige Möbel vor dem Termin bezeichnet.
  • Gemeinschaftsflächen frei und beleuchtet.
  • Raumplan für die Ankunft bereit.

Diese Angaben machen Ihre Anfrage genauer

Stellen Sie diese Informationen zusammen, bevor Sie das Formular öffnen. Konkrete Angaben helfen, den passenden Leistungsumfang zu besprechen und Annahmen zu vermeiden.

  • Das genaue Stockwerk an beiden Adressen, einschliesslich Keller oder Galerie.
  • Fotos von Eingang, Stufen, Podesten und engen Kurven.
  • Türbreiten und Masse der grössten Möbelstücke.
  • Den Weg zwischen Eingang und möglichem Fahrzeugstandort.
  • Schwere oder ungewöhnliche Gegenstände, die separat beurteilt werden müssen.
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